CUBE: Deutsche Meistertitel 2025 & Enduro-Podium

Manchmal schreibt der Radsport Geschichten, die bleiben. Geschichten von Hitzeschlachten, knallharten Trails – und von Menschen, die mit Mut, Ausdauer und purer Leidenschaft über sich hinauswachsen. Dieses Wochenende war so eines. Ein Deutscher Meister auf CUBE-Rädern, ein starkes Nachwuchsteam mit internationalem Biss und eine Enduro-Fahrerin, die die Alpen bezwingt – alles in nur wenigen Tagen.
Georg Zimmermann gewinnt das Deutsche Straßenrennen 2025 in Linden
198 Kilometer, 3.330 Höhenmeter, Temperaturen über 30 Grad – das waren die Bedingungen am 29. Juni 2025 bei der Deutschen Straßenradmeisterschaft in Linden. Und mittendrin: Georg Zimmermann, 27 Jahre alt, Profi beim Team Intermarché-Wanty – und jetzt Deutscher Meister.

Zimmermann zeigte ein taktisch kluges, kraftvolles Rennen auf einer anspruchsvollen Strecke. Mit einem entschlossenen Angriff sicherte er sich seinen ersten nationalen Titel – ein historischer Moment in seiner Karriere.
Sein Triumph reiht ihn ein in die Liste großer deutscher Straßenfahrer. Bei der am 5. Juli beginnenden Tour de France wird er das Meistertrikot mit Stolz tragen – ein sichtbares Zeichen für seinen Erfolg und seine harte Arbeit.
Der Weg dorthin war kein Zufall: Nach einem starken Frühjahr und seinem Etappensieg beim Giro d’Abruzzo ist dieser Meistertitel der nächste große Schritt. Ein verdienter Lohn für einen Fahrer, der nie aufhört, sich weiterzuentwickeln.
U23-Zeitfahrmeistertitel für Mewael Girmay und Elite-Sieg für Imamura
Nicht nur Georg Zimmermann sorgte am Wochenende für Schlagzeilen – auch im Nachwuchsbereich gab es klare Erfolge. Mewael Girmay, Bruder des WorldTour-Profis Biniam Girmay, sicherte sich in Eritrea den Titel im U23-Zeitfahren.
In Japan holte sich Shunsuke Imamura den nationalen Meistertitel im Einzelzeitfahren der Elite – ein bedeutender Erfolg in einem Land mit wachsender Radsportkultur.

Beide Athleten gehören zum Wanty-NIPPO-ReUz Development-Team, das damit zwei neue Meistertrikots stellt – und erneut zeigt, welches Potenzial in der Nachwuchsarbeit steckt.
Simona Kuchynkova fährt in Canazei auf Platz 3 beim Enduro World Cup

Während auf der Straße die Deutsche Meisterschaft entschieden wurde, stand in den Dolomiten das nächste World Cup-Rennen auf dem Programm. Beim Enduro World Cup in Canazei (Italien) fuhr Simona Kuchynkova auf einen starken 3. Platz – trotz hoher Temperaturen, staubiger Streckenverhältnisse und technisch anspruchsvoller Stages.
Auf ihrem CUBE Stereo ONE55 bestätigte die junge Slowakin erneut ihre Konstanz in der Saison. Kurz zuvor hatte sie bereits die nationale Downhill-Meisterschaft der Slowakei für sich entschieden.
Zwei Disziplinen, zwei Podiumsplatzierungen – ein klares Zeichen für ihre Vielseitigkeit und Formstärke.

Zakarias Johansen sichert sich Platz 12 beim Enduro World Cup in Italien

Auch Zakarias Johansen überzeugte beim Enduro World Cup in Canazei mit einem konstanten und technisch sauberen Rennen. Die Strecken rund um das alpine Bergdorf in den Dolomiten verlangten den Fahrern alles ab: enge Kurven, lose Felsen, steile Abfahrten und lange Transferetappen – kombiniert mit Hitze und wenig Erholungsphasen.
Johansen bewältigte die sechs Stages mit Übersicht und Kontrolle und sicherte sich am Ende Platz 12 im Tagesklassement. Auch wenn er damit nicht auf dem Podium stand, ist das Ergebnis ein Beweis für seine Zuverlässigkeit in einer der härtesten Rennserien der Welt.
In der Gesamtwertung des Enduro World Cups 2025 liegt er damit weiterhin auf einem starken 7. Platz. Gemeinsam mit seinen Teamkolleginnen und -kollegen verteidigt er zudem Rang 2 in der Teamwertung – ein Zeichen für die Geschlossenheit und Tiefe des gesamten CUBE Gravity Teams.
CUBE Racing mit Top-Platzierungen bei Straßen- und Enduro-Meisterschaften
Was bleibt von diesem Wochenende? Mehr als Podiumsplätze. Es sind die stillen Momente vor dem Start, die letzten Kräfte auf den letzten Kilometern, das Aufrichten im Ziel – erschöpft, stolz, erleichtert. Es ist die Erfahrung, sich durchzubeißen, wenn der Körper längst protestiert, und weiterzufahren, wenn der Ausgang noch offen ist.
Radsport ist kein Spiel, das man einfach gewinnt. Es ist das tägliche Training, das Verständnis für Material und Strecke, das Vertrauen ins Team – und der Wille, an einem bestimmten Tag alles auf eine Karte zu setzen.
Ob auf Asphalt oder auf losem Untergrund, mit Nummer am Rücken oder Dreck im Gesicht – der Sport lebt von Menschen, die ihn mit Überzeugung fahren. Und genau das war an diesem Wochenende spürbar: Authentizität, Leidenschaft, und die Bereitschaft, Grenzen zu verschieben.







